21. Januar 2026 – Der NABU und sein Jugendverband, die Naturschutzjugend NAJU, nehmen den Tag der Umweltbildung (26.1.) zum Anlass, um auf die zentrale Bedeutung von Wissen und Bildung für Gesellschaft und Natur aufmerksam zu machen. „Umweltbildung schafft Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge, stärkt die Handlungskompetenz und fördert den Naturbezug – drei zentrale Grundlagen, um Klima und Biodiversität wirksam zu schützen. Naturzusammenhänge zu verstehen, beginnt bei den Kleinsten und geht ein Leben lang weiter“, sagt der NABU-Landesvorsitzende Johannes Enssle.
NABU und NAJU unterstützen ihre Mitglieder jeden Alters mit praktischen Seminaren und Exkursionen, digitalen Kursen und Online-Plattformen sowie Citizen Science-Aktionen zu einer Vielfalt an Themen. Weil gemeinsames Lernen mehr Spaß macht, stehen die Begegnung mit der Natur und anderen Menschen gleichermaßen im Fokus.
Mit der NAJU in die Natur
Das neue NAJU-Veranstaltungsprogramm 2026 bündelt Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Baden-Württemberg. Es bietet zudem naturpädagogische Fortbildungen für Erwachsene, die mit jungen Menschen in der Natur arbeiten. „Vom Blick durchs Fernglas bis zum Lagerfeuer am Fluss: Das NAJU-Programm 2026 verbindet Naturerlebnis, neue Freundschaften und Engagement für den Naturschutz“, sagt NAJU-Verbandskoordinator Jonathan Catrein.
Bei den Kinder- und Jugendfreizeiten steht das gemeinsame Entdecken der Natur im Mittelpunkt. „Wir wollen eindrucksvolle Erfahrungen bieten, Wissen vermitteln und das Verantwortungsgefühl gegenüber der Umwelt stärken“, so Catrein. Die Fortbildungsseminare geben allen Interessierten zudem praxisnahe Werkzeuge an die Hand, um Naturerlebnisse kompetent anzuleiten – unabhängig von einer Mitgliedschaft. Für junge Erwachsene steigt vom 3. bis 7. Juni wieder das NAJU-Jugend-Umwelt-Festival „Aufstand“. Geboten werden Workshops, Vorträge, Lagerfeuer und Musik. Weitere NAJU-Highlights sind das FledermausCamp im Mai und das BirdersShip Anfang Oktober.
Jetzt bewerben für FÖJ und BFD
Bereits gestartet ist die Bewerbungszeit für ein freiwilliges Jahr bei NABU oder NAJU. Insgesamt werden landesweit jährlich rund 20 Stellen neu besetzt. Das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) beginnt am 1. September, ein Bundesfreiwilligendienst (BFD) kann kürzer sein und der Einstieg ist auch später möglich. Beide Programme bieten einen intensiven Einblick in die Naturschutzarbeit – vom praktischen Einsatz im Gelände bis zur Umweltbildung. „Ein Freiwilligendienst schafft Erfahrungsräume, stärkt Verantwortung und verbindet Menschen langfristig mit dem Naturschutz“, fasst Catrein zusammen. Die Einsatzorte sind landesweit verteilt, Schwerpunkte bilden die NABU-Zentren am Federsee und Bodensee.
Hintergrundinfos:
Der Welttag der Umweltbildung am 26. Januar gründet sich auf die erste Stockholmer Umweltkonferenz der Vereinten Nationen im Jahr 1972. Er macht auf die Bedeutung der Umweltbildung für eine nachhaltige Zukunft aufmerksam.
Die NAJU (Naturschutzjugend im NABU) in Baden-Württemberg zählt rund 20.000 Mitglieder im Alter von sechs bis 27 Jahren, von denen sich rund 1.000 aktiv für den Schutz von Natur und Umwelt einsetzen. In den rund 80 landesweiten NAJU-Gruppen steht der Spaß am praktischen Naturschutz im Mittelpunkt. Auf Landesebene organisiert die NAJU Freizeiten, Kurse, Seminare und Mitmachprojekte, darunter das Jugend-Umwelt-Festival „Aufstand“. Weitere Infos: www.NAJU-BW.de
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