Berlin, 10. Februar 2026 – Derzeit breitet sich die Vogelgrippe in Berlin verstärkt unter Wild- und Wasservögeln aus. Besonders im Winter verschärft sich die Situation, weil viele Gewässer zufrieren und sich die Vögel gezwungenermaßen auf wenige eisfreie Flächen konzentrieren. Dort kommen sie sehr dicht zusammen, was die Ansteckungsgefahr deutlich erhöht. Auch das Füttern der Tiere führt dazu, dass sie sich in großer Zahl an einem Ort aufhalten und das Virus sich schneller verbreiten kann.
Wasservögel, die im Eis einfrieren (in den letzten Tagen vor allem Schwäne), sind in den allermeisten Fällen bereits krank und stark geschwächt. Gesunde Tiere würden nicht im Eis einfrieren. Um den Tieren in ihren letzten Lebensstunden Stress zu ersparen, andere Vögel vor einer Ansteckung zu bewahren und um das eigene Wohlergehen und Leben nicht zu gefährden, sollten diese Tiere vor Ort belassen werden.
Falls Sie tote oder erkrankte Tiere finden, melden Sie diese dem zuständigen Veterinäramt im Bezirk. Fassen Sie die Tiere auf keinen Fall an. Eine Liste der Berliner Veterinärämter finden Sie unter: https://service.berlin.de/veterinaer-lebensmittelaufsichtsaemter/
Weitere Informationen zur Vogelgrippe-Situation in Berlin finden Sie in der Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz:
https://www.berlin.de/sen/justv/presse/pressemitteilungen/2026/pressemitteilung.1641065.php